Auszeit am Wasser – Unser Wochenende in Bildern

Seit Monaten gab es kein Wochenende in Bildern mehr von mir. Überhaupt ist es in den letzten Wochen sehr, sehr still auf dem Blog gewesen. Ich denke, das sollten wir dringend ändern. Und darum nehme ich euch heute mit zu unserem Wochenende in Bildern, das eigentlich vielmehr Auszeit in Bildern heißen müsste.

Unser Wochenende begann an getrennten Orten. Emma war ja bereits seit Dienstag an der Mecklenburger Seenplatte. Mein Mann fuhr Freitagnachmittag mit Hannah hinterher, sodass ich einen freien Abend und eine ganze Nacht zum ruhigen Schlafen hatte. Leider sah unser Kater das anders und lag die komplette Nacht AUF mir, sodass an einen entspannten Schlaf leider nicht wirklich zu denken war.

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Der Samstagmorgen begann trotz der Tatsache, dass ich allein war, sehr früh. Bevor ich mich auf den Weg Richtung Mecklenburg Vorpommern machte, musste nämlich noch der Garten gesprengt werden. Bei strahlendem Sonnenschein und warmen 20 Grad war das aber eine durchaus erträgliche Beschäftigung.

180km später war ich dann im Kurzurlaub angekommen. Emma war bereits im Wasser und Hannah buddelte nach anfänglicher Berührungsangst mit dem Sand um ihr Leben…

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Planschen macht müde. Also ging es mit Hannah zum Mittagsschlaf in den Wohnwagen. Als ich fast eingeschlafen war, weckte sie mich, weil sie auf die Toilette musste. An Einschlafen war danach nicht mehr zu denken. Schade eigentlich…

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Kleiner Ortswechsel. Wie sagt man so schön? Der schönste Holzweg führt ins Meer. Das Meer war zwar nur ein See, aber genossen haben wir den Ausblick von dort trotzdem.

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Papa und Emma ließen auch nicht auf sich warten. Ein seltener Moment – wir Vier auf einem Foto. Eine kleine Auszeit vom Alltag.

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Die kleine Knallerbse hatte wieder nur Blödsinn im Kopf!

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Emma und Hannah fiel ein, dass sie schon lange nicht mehr baden waren. Also zogen die beiden mit Papa davon. Eine gute Gelegenheit für eine kleine Erfrischung. Eine schwesterlich geteilte Berliner Weiße unter Freundinnen. Oder Cousinen. Gereicht von der gemeinsamen Tante.

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Während die Kinder in Sichtweite planschten, genoss ich einen Moment die Ruhe und den Ausblick. Meine eigene kleine Auszeit inmitten von Familie.

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Nach dem Abendessen zog ich mit dem Stuhl ans Wasser und wartete auf den Sonnenuntergang. Das kleine Kuschelkind kam dazu, krabbelte auf meinen Schoß und genoss für ein paar Sekunden die Stille am Wasser, bis sie wieder aufsprang und schnatternd davon rannte.

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Gänseblümchen sagen immer die Wahrheit, oder…?

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Das dauert aber auch immer, bis die Sonne endlich untergegangen ist. Nichts für so ungeduldige Menschen wie mich. Also noch ein Foto.

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Wenn die Kinder den ganzen Tag am Strand im Wasser spielen, muss man sich als Mutter schon was einfallen lassen, wie man den ganzen Sand auch aus der letzten Ritze wieder rauskriegt. 😉 Aber vielleicht habe ich auch einfach nur ein herzkrankes Krachelinchen, das nur Unsinn im Kopf hat und am liebsten in Action ist!

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Ich bin übrigens diese eine andere Mutter, Chaotisch und unkonventionell, Hals über Kopf, albern, aber streng. Aber am allerwichtigsten ist immer, dass der Spaß nicht zu kurz kommen. Und dass sich meine Kinder geliebt fühlen.

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So, endlich. Da war er der Sonnenuntergang, auf den ich so lange mit meinem Gin Tonic in der Hand gewartet hatte. Meine romantischen 5 Minuten gab es dazu…

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Nächste Station: Feuerschale. Und eine Familie, die im Kreis drum herum saß und…ähm…Kinderlieder sang. Nun ja. Familie kann man sich eben nicht aussuchen.

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Wunderkerzen und Marshmallows über dem Feuer. Und Kinder, die nicht ins Bett müssen. An dem Wochenende hatten wir alle unsere kleine Auszeit.

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Der nächste Morgen. Muttertag. Nach einer Nacht, in der Hannah sich laufend auf mich schmiss, weinte, träumte, ich frierend im Bett lag, weil sie meine Decke hatte und gegen 4 Uhr ein Zwitscher-Konzert einsetzte, bei dem ich mich wach im Bett wälzte, fühlte ich mich nicht wirklich olympisch.

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Nach dem Frühstück ging es wieder ab ans Wasser. Und meine kleine Gazelle hüpfte und sprang…

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Papa und Hannah wateten derweil am Wasser entlang.

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Das Vorschulkind genoss Wasser und Wetter. Keine Spur davon, dass das Wasser zu kalt sein könnte.

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Die Sonne brannte auch am Muttertag. Als zogen die Kinder ihre Mutter ins Wasser, das gefühlt nicht mehr als 10 Grad hatte. Heiliger Bimbam war das kalt! Mir zogen vor Eiseskälte Krämpfe durch die Beine, während die Mädchen immer wieder juchzend ins Wasser rannten. Früher war das Wasser nicht so kalt. Oder ich nicht so ne Memme.

Auszeit

Freche Kinder werden bei mir übrigens kurzerhand auf den Kopf gedreht und durch’s Wasser gezogen. Sehr zu ihrer Freude!

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Um 17 Uhr wagten wir uns dann langsam auf die Autobahn Richtung Berlin. Vorbei an gelben Rapsfeldern konnten wir 20 km fahren, bevor uns der dicke Rückreisestau zum Schleichen zwang.

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Hannah schlief nach 5 Minuten und 4 Oreo-Keksen ein. War wohl doch ein wenig anstrengend das Wochenende…

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Nach 3 Stunden und einer Endlosschleife Kinderliedern kamen wir um 20 Uhr endlich zu Hause an.

Die kleine Auszeit am Wasser fühlte sich dank des Wetters an wie ein einwöchiger Urlaub. Schön war’s!

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