Wenn aus Ideen Taten entspringen…

Mein letzter Blogbeitrag zum Thema Vorbereitungen hatte den netten Nebeneffekt, dass sich doch tatsächlich “Freiwillige” gefunden haben, die sich anboten, uns bei dem leidigen Leisten-Thema zu helfen.

1 Paar Freiwillige hatte den Vorschlag schon seit einiger Zeit gemacht. Das andere Paar meldete sich dann direkt nach dem Blogbeitrag. Also machten wir Nägel mit Köpfen und setzten für Samstagvormittag einen Arbeitseinsatz an. Nun und da man Leisten nicht an nackige Wände klebt, surfte ich doch tatsächlich Ende letzer Woche auf der Welle des Tatendrangs dem tollkühnen Gedanken entgegen, einfach mal eben das Babyzimmer zu streichen.

 
Ja, richtig gehört. Ich habe es getan. Aus der Idee wurde ein Plan und aus dem Plan eine Tat. Und es fühlte sich richtig, richtig gut an. Nun haben wir ein halbfertiges (aber immerhin schon viel fertigeres) Babyzimmer. Die Wände sind gestrichen, die Leisten geklebt, Wandtattoos sind ausgesucht und bestellt und einer von 3 Schränken hat ebenfalls ein neues Kleid bekommen. Die anderen müssen sich noch so lange gedulden, bis wir uns einig geworden sind, wo was stehen wird. Getreu dem Motto: Nur die sichtbaren Schrankseiten müssen aufgehübscht werden, den Rest sieht man ja eh nicht. Schließlich soll man es ja auch nicht übertreiben.
Und hier ist er also: Der Vorher – Nachher – Vergleich.

 

Mein Mann möchte das Kinderbett in den nächsten Tagen aufbauen. Ich glaube, ich habe ihn mit meinem plötzlichen Tatendrang angesteckt. 🙂
Sobald die Wandtattoos geliefert wurden, wird geklebt. Dann kommen auch die noch wartenden Schränke mit ihrer Verschönerungskur an die Reihe. Stellt sich nur noch die Frage: Neue Wickelkommode kaufen oder den alten, sehr hohen (den man nur über ein Step-Brett nutzen konnte, da wirklich viel zu hoch), wahnsinnig schweren (da massives Holz) und zudem unpraktischen (riesige, tiefe Fächer, nur 1 Einlegeboden und Schranktüren, statt Schubfächern) Wickeltisch vom großen Kind (und davor schon den vielen Cousins) aufbauen? Der ist zwar auch weiß, aber eben auch blau. Das mochte ich schon bei der Großen nicht. Mein Pessimisten-Teufel auf der Schulter souffliert mir natürlich ununterbrochen ins Ohr, dass ich lieber kein Geld ausgeben sollte. Wer weiß auch schon wofür… Ach, aber es ist so verlockend. Der Vernunfts-Engel hingegen säuselt in mein anderes Ohr, dass ich das Geld für einen neuen Wickeltisch lieber sparen und stattdessen schönen Stoff kaufen könnte, aus dem ich dann noch Kissen, Decken und kleinen, kitschigen Babykram nähen könnte. Stimmt, das Schlafsofa braucht dringend einen neuen Bezug. So rot und bunt geht gar nicht.

Es bleibt also weiterhin viel zu tun. Ich bin gespannt und drehe jetzt erstmal Engelchen und Teufelchen den Hahn zu.

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