Alle schwanger… Und ich?

schwanger

Neulich nachts träumte ich, dass ich schwanger bin. Besser gesagt, von Kindsbewegungen, die ich deutlich sehen und spüren konnte. Es verwirrte mich. Und es beschäftigt mich noch immer. Viele, und ich meine WIRKLICH viele meiner Blogger-Kolleginnen sind schwanger. Mindestens genauso viele denken über ein zweites, drittes oder viertes Kind nach. Zwei Freundinnen haben gerade entbunden, andere entbinden in den nächsten Wochen / Monaten und ich igel mich mit jeder frohen Kunde mehr und mehr in meinen Gedanken ein und baue Mauern um mich herum auf, die mich vor meinen eigenen Gefühlen schützen sollen.

Mit jeder verkündeten Schwangerschaft ein Stich im Herzen

Ich freue mich aufrichtig für all die Neuschwangeren. Aber irgendetwas sticht in meinem Herzen. Ich fühle mich ein wenig wie damals, als ich noch keine Kinder hatte und diesen unbändigen Wunsch verspürte, auch ein Baby zu haben. Nur bin ich heute reicher an Erfahrungen. Um mich herum existierten damals nur noch Schwangere und glückliche Mütter mit Kinderwagen. Und ich zwar mittendrin, aber allein. Weit weg von meinem Wunsch. Jeder schwangere Bauch, jeder Kinderwagen versetzte mir damals einen Stich. Alle hatten das, wozu mein Körper schlichtweg zu doof war. Denn wir verbrachten gefühlte Jahre in Kinderwunschbehandlung. Ich spritzte mir Hormone in einer Dosis, mit der man eine ganze Herde Kühe hätte schwängern können, Zyklusstimulation auf Teufel komm raus. Meine Eierstöcke sahen auf dem Ultraschall aus wie ein behangener Weihnachtsbaum. Jeder Schritt schmerzte. Aber dieser Schmerz war ein Witz gegen dieses Gefühl, das jeder Kinderwagen, jede verkündete Schwangerschaft, jedes Baby in mir auslöste. Und so quälte ich meinen Körper sieben Mal durch die gleiche Prozedur: Täglich Hormonspritzen, Ultraschalluntersuchungen, 3x in der Woche Blutentnahmen. Der richtige Zeitpunkt durfte ja nicht verpasst werden. Dann eisprungauslösende Hormonspritzen, Eizellenentnahme unter Vollnarkose, banges Warten, ob sie sich befruchten lassen, wenige Tage später dann der nüchtern kühle Embryonaltransfer. Während andere Paare auf dem Höhepunkt ihrer körperlichen Vereinigung ein gemeinsames Kind zeugten, beantwortete ich, auf dem Untersuchungsstuhl und an die Decke starrend, in stoischer Nüchternheit das vom Arzt erfragte “Code-Wort”, um auch wirklich “meine” befruchteten Eizellen eingesetzt zu bekommen. Und dann: Weiterwarten. Hormone, die das Einnisten unterstützen, Hormonspritzen, Blutentnahmen. Alle 2 Tage. Ich sah aus wie ein Junkie. Erst in den Armbeugen. 2 Wochen später dann auch im Gesicht, wenn sich alles Hoffen und Bangen in einem Negativ niederschlug, Blutungen einsetzten oder mir der Arzt distanziert kühl mitteilte, dass ich zwar schwanger sei, aber er nichts auf dem Ultraschallgerät sähe. So ging es Versuch um Versuch.

Ein langer Weg zum Wunschkind

Genau heute vor 7 Jahren lag ich im Krankenhaus. Frisch operiert nach meiner ersten Eileiterschwangerschaft. Meiner ersten Schwangerschaft, endlich nach dem 5. Versuch. Ich hatte keine Chance, diesen Augenblick auch nur einen Moment zu genießen, weil alles schon mit Komplikationen startete. Ich war leer, erschöpft und unendlich traurig. Um mich herum wurden weiterhin Kinder gezeugt und geboren, ich lächelte tapfer und weinte innerlich. Wir beschlossen, Pause zu machen. Kraft zu tanken. Und Geld. Verdammt, andere fallen einfach übereinander her und wir haben bis dahin knapp 15.000€ ausgegeben. Für nichts außer Tränen. Ein Dreivierteljahr später haben wir geheiratet. Wir träumten immer von einer romantischen Hochzeitsreise. Stattdessen investierten wir in den nächsten Versuch. Und wieder die gleiche Prozedur. Tausende Euro für Hormone, Schmerzen und Hoffnung. 22 Eizellen wurden mir unter Vollnarkose entnommen. Quantität zu Lasten von Qualität. Ich weiß noch, wie die Biologin resigniert und kopfschüttelnd an meinem Bett stand und mir nicht viel Hoffnung machte, dass da “was Gutes” dabei sei. Es wären einfach zu viele und die Qualität damit…naja… Ich weinte. Wieder einmal.

Das erste Foto von Emma

Das erste Foto von Emma

3 Tage später bekam ich die 3 besten befruchteten Eizellen in meine Gebärmutter eingesetzt. Volles Risiko, auch wenn mich die Ärzte vor einer Mehrlingsschwangerschaft warnten. Ein Großteil der Eizellen musste entsorgt werden, weil die Qualität miserabel war. 9 befruchtete Eizellen wurden eingefroren. Das waren noch mindestens 3 Versuche, sollte auch dieser wieder schiefgehen. Aber es ging nicht schief. Nach starken Blutungen am Anfang der Schwangerschaft, Panik und Wochen voller Sorge wurde 9 Monate später Emma geboren. Ich war Mutter und versöhnte mich endlich mit all den schwangeren Bäuchen, Kinderwagen und Babys.

Kommt Zeit, kommt Kind 2. Oder etwa nicht?

Im Laufe der folgenden Monate merkte ich immer wieder, dass das Muttersein anders war, als ich es mir vorstellte. Oder ich anders war, als ich immer sein wollte. Und trotzdem war uns klar, dass wir irgendwann die im Eis schlummernden 9 “Geschwister” von Emma aufwecken wollten. Ohne Druck, ohne Zeitplan. Kommt Zeit, kommt Kind Nummer 2. Und plötzlich war ich im November 2012 schwanger. Ungeplant, auf natürlichem Weg, einfach so. Obwohl jeder Arzt das kategorisch ausschloss. Ich wusste es schon vor dem Test, hatte es sozusagen im Gefühl. Dann setzten Blutungen ein. Das gleiche seltsame Gefühl wie 2008 machte sich in mir breit. Ich ging direkt aus dem Büro in die gegenüberliegende Charité, kam über Vitamin B sofort zum Professor, der auf seinem Hightech-Ultraschall-Gerät nichts sah. Und wieder war ich mitten in diesem Nervenkrieg. Angst, mütterliche Sorge, Hoffnung. Starke Blutungen und der sachliche Hinweis, dass ich gerade mein Kind verliere. Ich solle nach dem Wochenende wiederkommen. Oder wenn die Schmerzen zunehmen würden. Die Blutungen ließen nach und in mir machte sich so etwas wie Resignation breit. Ich fuhr zur Blutkontrolle ins Krankenhaus und das hCG war massiv angestiegen. Panische Ärzte, die mich sofort auf den OP-Tisch legen wollten. Aber es ging mir gut. Ich verhandelte ein weiteres Wochenende Abwarten heraus, musste aber Sonntag zur Blutkontrolle ins Krankenhaus. Das hCG war weiter gestiegen. Montag sollte ich operiert werden. Irgendwas in mir wehrte sich dagegen. Ich wusste von meiner ersten Eileiterschwangerschaft, dass der Arzt damals den Embryo auf dem Ultraschall im Eileiter sehen konnte. Also meldete ich mich am Montagmorgen statt wie vereinbart zur OP auf der Station bei dem Professor und forderte einen weiteren Ultraschall. Es war nichts zu sehen. Nicht im Eileiter und auch nicht im Bauchraum. Ich flehte ihn an, dass ich unter diesen Umständen nicht auf gut Glück aufgeschnitten werden wollte. Ich wollte MTX, ein Chemotherapeutikum / Rheumamedikament, von dem ich gelesen hatte, dass es zelltötend ist und zum Abbruch einer Eileiterschwangerschaft eingesetzt würde. Er stimmte zu, informierte den OP, dass ich nicht komme und leitete alles in die Wege, dass ich diese Infusionen kriege. Ich bekam ein Bett auf der Krebs-Frauenstation und wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, welche Tortour mir bevorstehen würde. Die Infusion tropfte langsam in meine Vene, während ich in meinem Krankenhausbett lag und stumm weinend die Decke anstarrte. Die Frau neben mir sprach kein Wort, weinte aber auch. Sie hatte vor einigen Wochen eine Tochter geboren und bangte seitdem um ihr eigenes Leben. Gebärmutterhalskrebs, viel zu weit fortgeschritten. Ich schämte mich und trauerte zugleich um den Verlust dieses kleinen Wunders in mir. Am nächsten Tag wirkte das MTX. Ich war müde, mir war übel und mein Körper reagierte mit starken Blutungen. Es folgten Blut- und Ultraschalluntersuchungen. Das hCG war weiter gestiegen. Die Ärzte waren ratlos und ich in diesem Krankenhaus kurz vorm Durchdrehen. Es folgte eine zweite Infusion. Wieder Krämpfe, wieder Übelkeit, wieder grobe Untersuchungen des Chefarztes, der mich zu seinem persönlichen Studienobjekt auserkor. Das hCG stieg weiter, aber ich musste dort weg. Ich entließ mich auf eigenen Wunsch und versprach, zur nächsten Kontrolle wieder pünktlich im Krankenhaus zu erscheinen. Ich fuhr mit dem Taxi durch’s verregnete, dunkle Berlin. Für öffentliche Verkehrmittel war mir zu übel. Am nächsten Morgen ging ich ins Büro, als wäre nie etwas gewesen. Ich brauchte dringend Normalität. Und Abwechslung. Ich wollte all das vergessen, was die Tage zuvor passiert war. In der Mittagspause ging ich widerwillig zur erneuten Blutkontrolle. Das hCG begann zu sinken. Aber die Ärzte wollten eine weitere Infusion. Also musste ich nach dem Büro wieder hin. Wieder eine Kanüle in meinen zerstochenen Venen, wieder Tropfen um Tropfen dem Gift zusehen, dass diese wundersame Schwangerschaft beendete. Ich war müde von den Nebenwirkungen. Von der Übelkeit, von dem, was dieses Zellgift mit meinem Körper anstellte. Aber ich hatte keine Wahl. Ich war wütend auf mich, auf meinen Körper, auf das Schicksal. Erst musste ich jahrelang für mein Wunschkind kämpfen, dabei immer wieder Rückschläge hinnehmen, meinen Körper quälen und dann musste ich dieses Wunder, dieses medizinisch gar nicht mögliche Baby wieder hergeben, weil es sich irgendwo, nur nicht da, wo es hingehörte, eingenistet hatte. Ich fühlte mich vom Glück betrogen.

Ein weiteres Mal schwanger schaffe ich nicht…

Das hCG sank weiter. Es war mittlerweile Dezember 2012. Kurz vor Weihnachten. Der Chefarzt der Frauenklinik mochte mich. Ich sollte zu ihm zur regelmäßigen Kontrolle. Er wollte eigene Studien führen, weil sie in der Klinik noch keine Erfahrung mit MTX hatten. Ich ging in der Mittagspause zum Kontrolltermin. Blutkontrolle, das Übliche. Dann alle möglichen Fragen. Die Arzthelferin war die ganze Zeit dabei, dann schickte er sie raus, um mich allein zu untersuchen. Grob und mit Witzen unterlegt, die ich nur aus der Ferne hörte, während ich den Minutenzeiger stumm beschwor, schneller zu ticken. Ich war voller Zorn, aber nicht in der Lage etwas zu sagen. Nach Weihnachten sollte ich wieder zu ihm kommen. Ich ging nie wieder hin, sondern brach die Behandlung und damit seine persönliche Studie ab und ließ mich stattdessen von meinem eigenen Arzt weiterbehandeln.

Ich “durfte” 6-12 Monate nicht schwanger werden. Niemand war sich da so sicher. Die Hersteller des MTX sagten, man könne sofort schwanger werden. Das Krankenhaus sagte, ich solle besser 12 Monate abwarten. Ich lächelte nur milde. Schwanger werden gehörte zu meinen schwersten Übungen.  Ein zweites Wunder wie die verlorene Schwangerschaft war statistisch unmöglich. Ich war nach all dem, was passiert war auch nicht bereit für eine neue Schwangerschaft. Wochenlang liefen mir auf dem Weg ins Büro einfach die Tränen über das Gesicht, wenn ich aus dem Auto blickte und auf die Charité zu fuhr. Jeden Morgen erinnerte mich der Ausblick an das Jahresende 2012. Und jeden Tag wurde trotzdem der Wunsch größer, doch noch ein zweites Kind zu bekommen. Jetzt erst Recht. Immerhin hatten wir ja noch die 9 eingefrorenen Embryonen. Und dann wachte ich Ende Mai 2013 auf, mit Hitzewallungen und einem muskelkaterähnlichen Ziehen im Bauch. Und ich hatte eine Ahnung, obwohl ich noch nicht einmal überfällig war. Ich kramte meine übriggebliebenen Schwangerschaftstests vom Vorjahr hervor und saß mit zitternden Händen auf dem Klo. Keine Minute später fing ich panisch an zu weinen. Da waren 2 Striche! Aber statt Freude war da nur blanke Panik. Ich war noch gar nicht bereit, wieder so viel Hoffnung zu haben. Und so viel Angst. Als ich keine 2 Wochen später Blutungen bekam, rannte ich panisch aus dem Büro rüber in die Charité. Zum ersten Mal seit der Eileiterschwangerschaft und all den Erlebnissen. Ich wollte dieses Haus nie wieder betreten müssen. Und während in meinem Kopf der gleiche Horrorfilm ablief, wie 6 Monate und 4,5 Jahre zuvor, blubberte auf dem Ultraschallmonitor das kleine Herz. Und zum ersten Mal seit langem war ich glücklich. Bis uns 3 Monate später mit Hannah’s Diagnose der Boden unter den Füßen weggerissen wurde. Der Rest ist Geschichte…

Am Ende ist alles gut. Oder: Man sollte das Glück nicht herausfordern!

Nach Hannah’s Geburt hatte ich mit weiteren Kindern abgeschlossen. Die Prognosen sind bei der Schwere des Herzfehlers nicht wirklich gut. Die Chance, ein weiteres herzkrankes Kind zu bekommen, überdurchschnittlich hoch. Und trotzdem zahlen wir seit über 6 Jahren halbjährlich 155€ Lagerungskosten für die 9 eingefrorenen Embryonen. Ich kann die Entscheidung noch nicht treffen, sie vernichten und entsorgen zu lassen. Es ist doch unser Leben, was seit Oktober 2009 in flüssigem Stickstoff schlummert. Aber ich möchte kein weiteres Kind. Nicht jetzt. Nicht heute. Die letzten 2 Jahre haben mir gezeigt, wie wenig ich für diese Mutterrolle manchmal geschaffen bin. Wie sehr ich an einigen Tagen dagegen kämpfe und meine Freiräume brauche. Und dass es heute, 8 Jahre nach unserer ersten Kinderwunschbehandlung, nicht das unbeschwerte Leben ist, von dem ich immer geträumt hatte. Wir haben verdammt viel Glück gehabt und sollten es besser nicht noch mehr herausfordern. Und trotzdem sticht es, wenn ich von all den verkündeten Schwangerschaften lese oder höre. Mit jeder ein bisschen mehr. Ich habe keine Ahnung, warum. Ich freue mich von Herzen und weiß gleichzeitig, dass ich das selbst gerade weder kann noch möchte. Vielleicht ist der Schmerz Ausdruck der leisen Gewissheit, dass ich nie mehr dieses Strampeln in meinem Bauch spüren werde, nie mehr diesen besonderen Frieden mit meinem Körper haben werde und nie mehr all die zauberhaften ersten Momente mit einem Baby erleben werde. Ich habe 2 zauberhafte und glückliche Töchter. Das ist mehr, als ich am Anfang des Weges zu hoffen wagte.

 

27 Kommentare on Alle schwanger… Und ich?

  1. Steffi
    05/01/2016 at 22:58 (3 Jahren ago)

    Ich möchte gern einen Kommentar hinterlassen, aber ich finde keine Worte. Dein Text berührt mich tief. Ich kann vieles davon nicht nach fühlen, da ich es nicht erlebte. Aber dieses Stechen… Das fühle ich auch, deutlich. Mich führt Dein Text zu Tränen. Ich danke Dir. Und ich wünsche Dir alles Gute! <3
    Alles Liebe,
    Steffi

    Antworten
  2. Mama 2.0
    06/01/2016 at 00:21 (3 Jahren ago)

    Ich sollte längst schlafen, stattdessen lese ich diesen Post und mir laufen die Tränen…Hut ab, liebe Jessika, vor deiner Stärke und deinem Mut!!! Andere hätten sicher schon längst aufgegeben aber du hast gekämpft, du hast gelitten und bist durch die Hölle gegangen. Jetzt hast du sie, deine 2 wunderbaren Kinder, die dir das sicher alles wert waren. Ich kann verstehen, dass ihr euch von den Embryonen nicht trennen könnt oder wollt. Ich würde es genauso machen! Wie auch immer es für euch weitergeht, zu viert oder zu fünft oder oder oder: von Herzen alles Gute!!

    Antworten
  3. Sandra
    06/01/2016 at 07:52 (3 Jahren ago)

    Den Worten von Steffi kann ich mich nur anschliessen… mir fehlen ganz einfach die Worte, um meine tiefe Berührung zu beschreiben…

    Für mich persönlich hat dieses Stechen, welches wohl jede Frau irgendeinmal in ihrem Leben verspürt, mit unserer Vergänglichkeit zu tun… ich habe den Eindruck, dieses spezielle Gefühl zeigt uns genau in diesem Moment die Vergänglichkeit auf…

    Es schmerzt ja, und doch sollten wir uns auch freuen, denn auf diesen Lebensabschnitt folgt ein neuer… auch spannend… ebenfalls herausfordernd… anders halt…

    Mein grösster Respekt und alles Liebe für dich und deine Lieben…
    Sandra

    Antworten
    • Jessika Rose
      08/01/2016 at 10:51 (3 Jahren ago)

      Danke Sandra. Ja, die Vergänglichkeit spiel da wohl mit…

      Antworten
  4. JesSi Ca
    06/01/2016 at 09:35 (3 Jahren ago)

    Mein Herz brennt und mein Herz weint wenn ich diese Worte lese.
    Erst heute früh habe ich wieder Kraft zu schreiben.
    Deine Geschichte berührt mich tief und lässt meine “Bewunderung” für Dein Wesen noch wachsen. Jessika, Du bist ein so wundervoller Mensch und ich fühle mich fast schlecht, da es mir auch bescheiden mit diesem Stechen geht und ich nicht annähernd Deinen Weg gehen musste.
    Aber ich fühle mich auch verstanden des Stechens wegen. Viele Worte (von der schlimmen Vorgeschichte abgesehen) sind meine Gedanken.
    Ich habe gestern viel geweint, während der Mann, der sich das mit dem zweiten eigenem Kind einfach nicht vorstellen kann neben mir lag und schlief. Ich hätte ihn erwürgen können – ja das könnte ich in solchen Momenten. Er fühlt sich wohl, er fühlt sich in der momentanen Situation gut, doch wie fühlt er sich, wenn dieses Stechen, diese Sehnsucht mich innerlich zerfressen wird? Ich gab mein Leben, meinen Wohnort, meinen Job, meine Freunde für das, was wir uns hier aufgebaut haben – er blieb in dem Ort wohnen, bewegte sich wenig aus seiner Komfort-Zone heraus – ich will ihm das nicht vorwerfen, aber wie lange kann ich das noch?
    Selbst bei der Schwangerschaft mit der Motte war er erst dagegen und heute liegt er sein Mädchen wie verrückt. Himmelt sie an und trägt sie auf Händen! Er ist der tollste und wundervollste Papa, Pflegevater, Onkel und Ehemann, aber gerade einer den ich gerne erwürgen würde. Weil ich ihn liebe und weil das gerade so schmerzt und ich einfach Angst vor der Zukunft habe – wahrscheinlich genau wie er.

    Jessika, ich drücke Dich ganz fest!
    Deine
    JesSi Ca

    Antworten
    • Jessika Rose
      08/01/2016 at 10:29 (3 Jahren ago)

      Männer ticken da glaube ich nicht anders. Sie haben genauso Sorgen, vielleicht auch Ängste, zumindest aber Bedenken. Am Ende ist es ein Zusammenspiel. Allerdings sollten Kinder nie ein Kompromiss sein.
      Alles wird gut, JesSi Ca!

      Und danke :*

      Antworten
  5. Sa
    06/01/2016 at 17:31 (3 Jahren ago)

    Liebe Jessica,

    ich bin eben zufällig auf Deinen Blog hier gestossen und muss Dir einfach für Deinen Mut und die ehrlichen Worte danken. Denn mir geht es absolut genauso.

    Ich habe eine wundervolle fast vierjährige Tochter und auch leider schon 5 Fehlgeburten. Jede Neuschwangere versetzt mir einen Stich, so dass mir übel wird, doch ich versuche es niemandem zu zeigen und mache den Schmerz mit mir alleine aus.

    Am liebsten würde ich der Situation aus dem Weg gehen und mich zu Hause einigeln, aber das Leben muss ja weiter gehen. Ich denke oft darüber nach, was fair oder unfair im Leben ist und komme einfach zu keinem Ergebnis. Niemand weiß, warum die eine Frau scheinbar mühelos mehrere Kinder bekommt und warum es bei der anderen nicht klappt. Doch wohin mit meiner Trauer und der gleichzeitigen Wut, die das ganze Thema begleitet? Ich habe keine Ahnung und hoffe einfach, dass irgendwann ein Wunder geschieht und mir der Wunsch nach einem zweiten Kind doch noch erfüllt wird.

    Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute und hoffe, dass Du den Weg finden wirst, der Dich glücklich macht.

    LG Sa*

    Antworten
  6. Sarah
    06/01/2016 at 17:41 (3 Jahren ago)

    Gerade bin ich durch Zufall auf diesen Artikel gestoßen, weil ihn eine Dame in einem ICSI Forum als Empfehlung teilte. Unsere Geschichten sind sehr unterschiedlich und ich habe auch noch immer keine Kinder, weil ich alle vier Schwangerschaften im 3. Monat verlor, aber ich fühle mich dennoch so verstanden. Du hast eine Unglaublich warme Schreibweise und stehst zu dem “Babyneid” an dem ich zur Zeit zu Grunde zu gehen scheine.
    Ich danke dir dafür.
    Und wer weiß- vielleicht kommt eines Tages der Moment an du aufwachst und bereit für deine Eisbärchen bist 🙂
    Du scheinst eine starke Frau zu sein, denn du hast durchgehalten und wurdest durchs Kämpfen mit zwei wunderschönen Kindern belohnt. Ich weiß nicht, ob ich das jetzt schaffe, denn eine 5. Fehlgeburt würde ich nicht schaffen und die Angst davor ist so groß, dass sie mich lähmt- während um mich herum gefühlt Grad wirklich alle schwanger werden und ein Kind bekommen.
    Ich wünsche dir alles Gute

    Antworten
    • Jessika Rose
      08/01/2016 at 10:23 (3 Jahren ago)

      Liebe Sarah,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich habe heute viele Freundinnen, die diesen Weg mit mir gemeinsam gegangen sind. Früher war es Babyneid, auch wenn der Kopf viel klüger sein sollte. Heute ist dieser Stich etwas anderes. Obwohl ich keine weiteren Kinder mehr möchte, erinnert mich jede Schwangerschaft an meinen Weg, daran, wie schlimm sich das damals alles anfühlte. Ich kann und möchte das nicht noch einmal durchmachen. Aber ich könnte, weil eben noch 9 Eisbärchen da sind. Es ist ein Bauch gegen Kopf, nur dass der Kopf viel, viel klüger ist. Am Ende trifft man dann die für sich beste Entscheidung. Aber die Wehmut bleibt. Und immer auch der Gedanke, dass es vielleicht doch ein drittes Kind gegeben hätte, wenn das mit Hannah nicht so gekommen wäre.

      Ich wünsche dir alles Liebe! Ich kann dir keinen Rat geben. Ich weiß nur, dass alles möglich ist. Am Ende ist alles gut. Egal wie.

      Antworten
  7. Jule
    07/01/2016 at 11:34 (3 Jahren ago)

    Liebe Jessica,
    Deine Worte berühren mich so sehr. Ich danke dir für deine Offenheit, deine Gefühle. Danke. Danke!
    Ich verstehe dieses “es sticht direkt in mein Herz” so sehr. Ich dachte immer dieses stechen gepaart mit der unstillbaren Sehnsucht nach Kindern wird mich eines Tages umbringen… Ich glaube mittlerweile zu wissen, dass es nicht umbringt… Aber wirklich besser macht diese Erkenntnis nichts.
    So viele Hormonbehandlungen habe ich durch… Und mich letzten Endes von dem Gedanken ein leibliches Kind bekommen zu können, zu verabschieden und das Abenteuer Adoption zu wagen.
    Und wir haben unglaubliches Glück! Gleich zweimal durften wir Eltern werden für kleine Wunder.
    Ich bin so verliebt in meine Zwerge, so dankbar, dass wir so gesegnet sind!
    …und dennoch… So manchmal da sticht es noch immer. Nicht, weil ich mir ein Leben ohne meine Zwerge je wieder vorstellen möchte, nicht weil ich sie nicht zu schätzen weiß oder weniger liebe… Nein. Einfach weil der Wunsch nach weiteren Kindern noch immer da ist und sich der Groll auf den eigenen Körper, der “nicht einfach mal eben” ein weiteres Kind austragen und unsere Familie vergrößern kann, nicht einfach wegzaubern lässt.
    Die Sehnsucht bleibt wohl immer ein Stück.

    Antworten
    • Jessika Rose
      08/01/2016 at 10:11 (3 Jahren ago)

      Danke, das hast du ganz wunderbar geschrieben! Der Kopf ist schlauer, aber die Sehnsucht bleibt.

      Antworten
  8. Sandra
    07/01/2016 at 19:53 (3 Jahren ago)

    Liebe Jessy, sonst lese ich immer stumm mit, aber heute schreibe ich hier, weil es mir auch so geht. Wir sind ja eine große Wegstrecke gemeinsam gegangen. Ich glaube einfach, dass die Erfahrungen, die wir da gemacht haben, nie verblassen, da können unsere Kinder noch so gesund und wir noch so zufrieden mit unserem Leben sein. Dieses Neid-Gefühl hat sich eingebrannt. Neid darauf, dass es bei anderen so einfach geht, dass sie das haben, was wir uns so gewünscht haben. Wenn ich mir vorstelle: Eine Schwangerschaft, die einfach nur leicht ist, ohne Angst, das Kind wieder und wieder zu verlieren… das wär schon was. Und trotzdem möchte ich im Moment gar kein zweites haben. Ich bin ganz glücklich so, wie es ist. ABER: Es tut eben trotzdem weh, wenn… naja, du weißt es ja.

    Antworten
    • Jessika Rose
      08/01/2016 at 10:13 (3 Jahren ago)

      <3 Sandra, ja du hast so Recht. Die Erfahrungen werden nie ganz verblassen. Und die Wut auf den nicht funktionierenden Körper bleibt. Zumindest das verlorene Vertrauen. Bei dir wohl noch viel mehr als bei mir.

      Antworten
  9. Laura
    07/01/2016 at 20:50 (3 Jahren ago)

    Liebe Jessica,
    kenne sehr gut dieses Gefùhl wovon du redest, aber, verstehe mich bitte nicht falsch, ich verstehe nicht wie man noch diesen “stich” haben kann wenn man schon zwei kinder hat… Ich bin seit 4 jahren verheiratet und auch nicht mehr die jùngste (33), und habe immer noch kein glùck gehabt. Hab die hoffnung fast aufgegeben.. Ich wàre froh wenigstens ein kind zu haben doch leider klappt das einfach nicht und ich habe auch leider das geld nicht fùr eine kùnstliche befruchtung.
    Sei froh das du zwei kinder hast.
    L.

    Antworten
    • Jessika Rose
      08/01/2016 at 10:16 (3 Jahren ago)

      Liebe Laura,

      ich verstehe dich absolut. Ich bin mehr als froh, dass ich 2 Kinder habe. Aber darum soll es am Ende gar nicht gehen. Es ist das Zusammenspiel aus Vergänglichkeit, der Wehmut, dem Gefühl, dass noch etwas fehlt, aber dem Wissen, dass man all das nicht noch einmal durchmachen möchte. Wenn es alles so einfach gewesen wäre und immer noch wäre, dann würde es wohl nicht so wehtun.

      Alles Liebe!

      Antworten
  10. Suse
    08/01/2016 at 09:50 (3 Jahren ago)

    Jeder hat so seine Geschichte und ich maße mir nicht an, zu bewerten, wen es schlimmer getroffen hat.
    Ich habe drei gesunde Kinder, nach Missed Abortion, Zwillingstotgeburt und Eileiterschwangerschaft. Aber ich hatte das Glück in Nullkommanichts schwanger zu werden (auch wenn es sich nie so anfühlte). Deine Geschichte(en) sind heftig. Und ich wünsche niemandem auch nur Ansatzweise so durch die Hölle gehen zu müssen.
    Das Stechen verstehe ich sehr gut. Aber es ist glaube ich wirklich diese Wehmut. Das Alles vom Schwanger sein über Geburt, erstes LÄcheln und co. nicht mehr erleben zu dürfen. Es wird mit der Zeit sicher einfacher. Wenn sich die Filterubble unmerklich langsam verändert und niemand mehr schwanger wird.
    Ganz liebe Grüße
    Suse

    Antworten
    • Jessika Rose
      08/01/2016 at 10:01 (3 Jahren ago)

      Liebe Suse,

      danke für deine Worte. Ja, es ist zum größten Teil Wehmut und die Gewissheit der Vergänglichkeit. Gar kein Neid, denn ich habe ja 2 wundervolle Kinder, egal wie steinig der Weg zu ihnen war. Es ist aber auch ein wenig der Gedanke, dass da noch 9 potentielle Kinder schlummern, ich aber, selbst wenn wir ja zu einer weiteren Schwangerschaft sagen würden, nicht noch einmal dieses Auf und Ab erleben möchte. Niemand hat die Gewissheit, dass es gut ausgeht. Nie. Ich fühle mich noch nicht komplett. Aber aktuell kommt es aus diversen Gründen absolut nicht in Frage. Und deswegen verwirrt es mich, dass es trotzdem immer wieder ein bißchen wehtut.

      Antworten
  11. Nise
    10/01/2016 at 10:52 (3 Jahren ago)

    Liebe Jessika,
    ich sitze hier auf dem Sofa mit einem kleinen Bäuchlein. Dieses kleine Bäuchlein habe ich den Reproduktionsmedizinern_innen zu verdanken, denn ich kann auf natürlichem Wege nicht schwanger werden. Nach zwei Jahren erfolglosen Probierens hat sich herausgestellt, dass beide Eileiter undurchgängig sind (habe Endometriose). Ich wollte eigentlich immer früh Mama werden (bin jetzt 35), aber oft kommt es nun mal anders. In den zwei Jahren des erfolglosen Probierens mit meinem Partner war auch jeder Schwangerschaftsbauch, jeder Kinderwagen, jeder Besuch einer frisch gebackenen Mama im Büro und jede Schwangerschaft im Freundeskreis ein Stich ins Herz und ich verzweifelte schier an der Frage, wieso es nicht bei uns klappt. Ich musste mir sogar zwischendurch Hilfe bei einer Psychotherapeutin suchen, denn alleine konnte ich das alles nicht mehr ertragen. Am Ende der Therapie entschloss ich mich zur Bauchspiegelung mit der erlösenden Diagnose und ab da ging alles sehr schnell. Ersttermin im Kiwuz, Heirat, Stimulationszyklus, Überstimulation, Einfrieren der Eizellen, 1. Kryozyklus und dann direkt schwanger. Unfassbar für uns und ich muss mir heute noch über den Bauch streicheln um zu realisieren, dass ich schwanger bin. Inzwischen bin ich in der 24. Woche und wir freuen uns riesig auf unser “Wunder der Reproduktionsmedizin”. Auch wir haben insgesamt noch acht Eizellen eingefroren und hoffen, dass wir nochmal das Glück haben werden und einen Geschwisterchenversuch starten können.
    Dir alles Gute!

    Antworten
  12. mamatima
    10/01/2016 at 21:47 (3 Jahren ago)

    Liebe Jessica!

    Deine Geschichte ist zutiefst berührend und lässt mich seit Tagen nicht mehr los!

    Mir schwirren seitdem so viele Fragen im Kopf herum und zwar bist du gleich 6 Monate nach dem MTX schwanger geworden. Und du schreibst, dass die Ärzte damals wenig Erfahrung mit diesem starken Medikament hatten und dazu kommt auch noch dass du ganze drei infusionen bekommen hast. Kann es denn nicht sein, dass Hannahs Herzfehler auf dieses Medikament zurückzuführen ist? Also nichts genetisches, was weitervererbt wird? Vielleicht könnt ihr euch ja dann doch nochmal trauen mit den Schlummerbabys?! Alles nur Fragen, die mir nicht aus dem Kopf gehen, vielleicht liege ich auch total daneben!

    Ich wünsche dir und deiner Familie alles erdenklich Gute.

    Wünsche dir und deiner Familie alles erdenklich Gute!

    Antworten
  13. Ankäre
    13/01/2016 at 21:07 (3 Jahren ago)

    Hi.
    Danke für den ergreifenden Artikel.
    Ich hatte das riesige Glück, dreimal sofort schwanger zu werden und komplikationslos Schwangerschaften und Geburten zu erleben. Trotzdem sticht es immer noch wie verrückt. Obwohl Zeit, Kraft und Geld für ein Viertes definitiv nicht reichen, wünsche ich es nur oft so sehr. Diese Bewegungen in einem, dieser unauslöschlich wunderbare Moment, in dem einem dieses neue Leben geschenkt wird.. Ob es wirklich nur Sehnsucht und Vergänglichkeit ist??

    Und gerade heute lese ich diesen Post- nachdem meine Freundin mir ihren zweistreifigen Test präsentierte…

    Ich bin gespannt, ob diese Stecherei jemals nachlässt. Ich hoffe es sehr!

    Danke für deine Worte, in denen ich mich trotz stark abweichender Biografie wiederfinde!

    Antworten
  14. Bettina
    26/04/2016 at 14:04 (3 Jahren ago)

    Liebe Jessy,
    Den Stich ins Herz den kenne ich nur zu gut..ich hatte meine erste Eileiterschwangerschaft nach langer zeit der Versuchs schwanger zu werden. An diesem Tag, an dem ich operiert wurde, ist meine Nichte geboren.
    Unendliche Traurigkeit habe ich gefühlt. Ein halbes Jahr später hatte ich meine zweite Eileiterschwangerschaft..
    Ich muss dazu erwähnen,dass mir die Eileiter nicht ganz entfernt wurden, weil der Zeitpunkt noch relativ früh war und man daher die Eileiter retten konnte.
    Danach 1 1/2 Jahre gar nichts..jeden Monat meine Periode. Mir wurden dann im Spital die Eileiter mit Kontrastmittel auf ihre Durchgängigkeit geprüft. Die eine Seite war wohl durchgängig. Genau den Monat danach ist meine Periode ausgeblieben. Der Test positiv..gleichzeitig Freude und totale Panik!!!WAS wenn es wieder schief geht?! Die ersten Wochen der Schwangerschaft sind an mir vorbeigezogen wie unwirklich..ich wollte mich noch nicht richtig freuen..könnte ja wieder…
    Dann habe ich im August 2002 meinen Sohn zur Welt gebracht. Die Welt war erstmal so wie sie war in Ordnung.
    Trotzdem wollte ich es nach 4 Jahren nochmal versuchen. Um es abzukürzen..ich hatte nochmals zwei weitere Eileiterschwangerschaften
    Lange Zeit war es sehr schlimm für mich. Jeden Arbeitskollegin, Freundin, Nachbarin mit Babybauch war für mich ein Stich ins Herz!
    Ich fühle mit allen, die so einen Geschichte hinter sich haben!!! Ich kann nur zu mir sagen: das Stechen im Herzen lässt nach!! Dauert zwar lange, aber er geht sogar ganz weg!! Heute bin ich 42. Ich bin jetzt eh zu alt für weitere Kinder. Ich habe mit dem Thema abgeschlossen und meinen Frieden damit gemacht.
    Natürlich habe ich meinen bald 14jährigen Sohn
    Mein Leben ist gut so wie es ist.
    Ich drücke jedem Paar die Daumen dass es klappt oder zumindest dass das Stechen irgendwann weg geht!

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  15. Steffi
    27/10/2016 at 19:59 (2 Jahren ago)

    Liebe Jessica!
    Wie geht es Dir mittlerweile? Dieser Text ist in meinem Kopf und meinem Herzen hängen geblieben und ich muß oft an Dich denken.
    Alles Liebe,
    Steffi

    Antworten
    • Steffi
      27/10/2016 at 20:05 (2 Jahren ago)

      Oh,bitte entschuldige, meine Autokorrektur hat aus Jessika Jessica gemacht. 🙁

      Antworten
  16. Jana
    06/02/2017 at 17:07 (2 Jahren ago)

    Puh, dein Text wurde mir gerade in die Timeline gespült und hat mich sehr bewegt. Gerne möchte ich durch den Monitor greifen und dich in den Arm nehmen.
    Danke, dass du deine Erfahrung hier teilst, du tapfere Frau! <3

    Antworten

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