Jahresrückblick 2016::: Wo Schatten ist, muss auch Licht sein

Mein Jahresrückblick 2016: Das Jahr war beschissen. Für mich persönlich. Und trotzdem war es auch ein gutes Jahr. Denn wo Schatten ist, muss auch Licht sein. Und davon gab es – auch wenn es sich oft nicht danach anfühlte – trotz aller Geschehnisse, Erlebnisse und Verluste sehr viel in diesem Jahr! Und ich habe sie genossen, diese hellen Momente des für mich sehr dunklen 2016.

Das Jahr kann weg?

Ich habe in den letzten Tagen viele Jahresrückblicke und Meinungen dazu gelesen. Ja, 2016 war weltpolitisch ein dunkles Jahr. Und ja, 2016 sind gefühlt nie so viele bekannte Menschen gestorben wie in den Jahren zuvor. Vielleicht aber doch und uns allen kam es nur so vor, weil wir in einem Alter sind, wo wir die allermeisten davon irgendwie kannten? Weil wir mit ihnen aufgewachsen sind und sie irgendwie zu unserem Leben dazugehörten.
In Berlin, in meiner – UNSERER – Stadt, raste vor knapp 2 Wochen ein armer Irrer in eine wehrlose Menschenmenge und tötete unschuldige Menschen. Ähnlich, wie nur 4 Monate zuvor in Nizza. Was ist nur aus unserer Welt geworden? Eine Welt, in der ich zuletzt morgens die Augen öffnete, besorgt auf mein Handy und die neuesten SPON Eilmeldungen schaute und mich ernsthaft fragte, was heute wohl passieren wird. Es scheint, als hätte 2016 auf den letzten Metern wirklich nochmal alles gegeben. Und ja, man war bei allem, was 2016 passiert ist, geneigt zu sagen, dass das Jahr weg könne. „Es reicht, 2016! Verschwinde und komm nie wieder!“ Ein Fuchs, wer in den letzten Tagen des Jahres merkte, dass die Vergänglichkeit von 2016 so ziemlich alternativlos war – welch ein Glück bei dem geäußerten Wunsch – die allerletzten Stunden dieses gefühlt schlimmen Jahres erleben zu müssen. Das hätte man fast als gute Nachricht zum Schluss verkaufen können…

Dabei war 2016 für so viele gar kein schlechtes Jahr. Es war vielleicht nicht MEIN Jahr, möglicherweise auch nicht deines. Trotzdem verdiente es, bei allem, was passiert ist, nicht das Prädikat „Kann weg!“ – denn das – ich sagte es bereits – passierte so oder so. Das ist der Lauf der Dinge. Wir vergessen allzu gern, dass es da draußen, gar nicht weit von uns, Menschen gibt, die 2016 erleben durften! Dass Kinder geboren wurden, die in diesem Jahr ihren Eltern das größte Glück auf Erden schenkten. In dieser Welt gibt es vielleicht genauso viele Menschen, die 2016 glücklich waren. Weil sie sich verliebt haben, weil sie den schönsten Tag ihres Lebens erleben durften oder weil sie möglicherweise eine schwere Krankheit überlebt haben und nun gesund sind. Würden die auch sagen, dass 2016 in die Tonne kann…? Mitnichten!

Wo Schatten ist, muss auch Licht sein!

Lasst uns, wenn wir von Glück oder Unglück, von gut oder schlecht sprechen, doch zuallererst auf uns schauen. Und das meine ich absolut nicht egoistisch. 2016 sind verdammt schlimme Dinge passiert. Wieviele davon hatten aber tatsächlich mit uns persönlich, mit unserem kleinsten Universum zu tun? Ich möchte um Gottes Willen niemandem das Recht absprechen, ein miserables Jahr gehabt zu haben. Aber sollten wir uns bei allem Schlechten nicht umso mehr vor Augen führen, was 2016 schön war? Für uns selbst? Mit unserer Familie? Oder den Menschen, die wir mögen und gern um uns haben, weil uns die Momente mit ihnen glücklich machen?

2016 war für mich persönlich ein Jahr voller Schatten. Und trotzdem gab es auch wahnsinnig tolle Momente mit ganz viel Licht! Denn wo Schatten ist, MUSS auch Licht sein!

Mein persönlicher Jahresrückblick

 

JANUAR

Das Jahr begann ziemlich amüsant. Ich beschloss am Neujahrstag joggen zu gehen und es war mir ein Fest, in die entsetzten und strafenden Gesichter der vielen Spaziergänger zu gucken. Es war, als hätten sie durch mein Laufen ein schlechtes Gewissen. Was sie nicht wussten: Es war in diesem Jahr eines der ganz wenigen Male, in denen ich überhaupt Joggen war!
Am 25. Januar wollten wir in großer Familienrunde Hannah’s 2. Geburtstag feiern. Ich stand am Abend vorher bis nachts in der Küche und hatte ihr eine tolle Anna & Elsa Regenbogen-Torte mit Smarties-Füllung gebacken. Es war alles so schön vorbereitet. Auch für die Kita. Und dann wachte sie am Geburtstagsmorgen mit 40°C Fieber auf. Statt in die Kita ging es zum Arzt. In den folgenden Tagen machten wir uns große Sorgen um sie. Sie hatte am ganzen Körper kleine rote Flecken, wie Einblutungen und wollte partout nichts essen und trinken. Es wurde erst nach Tagen und dem richtigen Antibiotikum besser.

FEBRUAR

Februar ist Faschingszeit. Wer mich kennt, weiß: Ich kann mit Karneval und Fasching und dem ganzen Quatsch nichts anfangen. Aus einer Laune heraus beschlossen wir dennoch, mit Familie und Freunden eine große Faschings-Party zu organisieren. Was als fixe Idee begann, mündete in einem der lustigsten Tage des Jahres! Jeder, wirklich JEDER Gast überraschte mit sagenhaft tollen Kostümen und ich glaube fast, dass wir das 2017 wiederholen werden!
Beruflich hielt der Februar auch eine ungeplante Überraschung bereit. Nachdem ich im Oktober 2015 eine neue Stelle antrat und dort für den gesamten internationalen Kundenservice verantwortlich war, durfte ich im Februar zusätzlich zu den internationalen Teams noch den kompletten deutschen Kundenservice mit übernehmen. Eine tolle und spannende Chance, die mich in den folgenden Monaten zwar Kraft und Nerven kostete, die aber unheimlich spannend und lehrreich war!

MÄRZ / APRIL

In diesen beiden Monaten war ich rückblickend ausnahmslos glücklich und zufrieden. Ich habe zwar viel gearbeitet, aber die Kinder waren gesund und fröhlich und es gab keine Katastrophen zu vermelden. Ist doch auch schön, oder?

MAI

Im Mai traf ich viele meiner lieben Blogger-Kollegen auf der BlogFamilia, einer mittlerweile regelmäßig stattfindenden Blogger-Konferenz. Mit unserer kompletten Familie und Freunden verbrachten wir – wie jedes Jahr – viele Tage an der Mecklenburger Seenplatte und genossen die ersten Sommertage des Jahres. Emma und Hannah fuhren mit Papa schon ein paar Tage vor mir, sodass ich Zeit hatte, mich nur auf den Job und mich zu konzentrieren. Gerade letzteres habe ich in der Zeit sehr gebraucht.

Ende Mai folgte das erste große Highlight des Jahres. Wir überraschten Emma und Hannah und flogen mit den beiden spontan ins Disneyland Paris. Ein unvergesslicher Ausflug für uns alle!

JUNI

Der Monat begann traurig. Chris, ein treuer und immer positiver Wegbegleiter aus meinem Online-Clan, verlor den Kampf gegen Krebs. Dann hatte es Hannah mal wieder erwischt. Sie hatte hohes Fieber und plötzlich waren diese roten Flecken wieder an ihrem ganzen Körper. Diesmal nur sehr viel ausgeprägter als noch im Januar. Ich rannte buchstäblich zwischen Kinderarzt und Kardiologen hin und her, es wurde ihr Blut untersucht und dann stand ein Verdacht im Raum, der uns in große Sorge versetzte. Verdacht auf Purpura Schönlein Henoch, eine Erkrankung der kleinen Blutgefäße, bei der es jedoch auch zu Einblutungen in den Organen kommen kann. An sich kein großes Problem, wenn man ärztlich versorgt wird. Allerdings wollten wir 2 Tage später nach Fuerteventura, in unseren großen Sommerurlaub, fliegen. Der Abflug stand auf Messer’s Schneide. Der Kardiologe war klar dagegen, die Kinderärztin gab grünes Licht. Entscheiden mussten wir selbst. Dem Kardiologen, der alles sehr dunkelschwarz malte und uns am liebsten ins Krankenhaus geschickt hätte, sagte ich damals, dass mein Kind schon so viel Pech im Leben hatte. Diesmal muss sie nicht HIER schreien. Man kann auch einfach mal positiv denken. Also sind wir geflogen und hatten einen unglaublich tollen Urlaub in Fuerteventura. Und das tollste war: Unsere Freunde, die ursprünglich mit uns fliegen wollten, dann aber absagten, überraschten uns und waren doch heimlich – sogar noch vor uns – geflogen. Also verbrachten wir unvergessliche Tage zu sechst! Und Hannah ging es trotz aller Prophezeiungen des Kardiologen sehr gut!

JULI

Der Juli begann mit Emma’s Geburtstag. Endlich 6 und sogar bald ein Schulkind! Die letzten Tage im Kindergarten führten mir vor Augen, wie schnell die Zeit eigentlich vergangen ist. Ende Juli fuhr Emma mit meiner Mutter für 4 Wochen nach Holland. Hannah und Papa flogen einige Tage später hinterher und gaben mir wieder die Chance zum Durchatmen. Und dann wurde mir am 25.7. morgens der Boden unter den Füßen weggerissen. Mein Freund Johannes Korten kündigte auf seinem Blog seinen Selbstmord an und wurde wenige Stunden später tot aufgefunden. Wie ich den Tag erlebte, schrieb ich damals in meinem Artikel „Mach’s gut, Hannes!“. Wie es mir in den Wochen darauf ging, habe ich nie wieder erwähnt. Denn ich zweifelte an der Freundschaft, am Vertrauen und daran, wieviel ich jenem Menschen überhaupt wert gewesen sein muss. Denn vieles, was er mir anvertraute, stellte sich nach seinem Tod als nicht wahr heraus. Ich war enttäuscht und traurig, einen Menschen zweimal zu verlieren. Durch seinen Tod, aber auch durch das Herauskommen all jener Dinge, die ich ihm im Vertrauen geglaubt hatte. Und trotzdem denke ich beinahe täglich an ihn. Er fehlt mir, als Vertrauter, als Mutmacher, als jemand, der einfach da ist. Trotz allem. Wenige Tage später fuhr ich meiner Familie hinterher nach Holland, wo ich versuchte, den Kopf wieder freizukriegen. Leichter gesagt, als getan. Auf meinem Blog wurde es in den folgenden Monaten still. Ich wusste nicht, wie oder was ich schreiben sollte. Mein Kopf sprudelte, aber so vieles davon durfte einfach nicht rauskommen. Also entschied ich mich, erstmal nicht mehr zu schreiben und mich zurückzuziehen.

AUGUST

Im August steckte mir der Juli noch in den Knochen. Ich war traurig. Aber es nützte ja alles nichts. Beruflich begann eine turbulente und aufreibende Zeit. Mein Chef verließ das Unternehmen und ich bemühte mich, gemeinsam mit einem Kollegen, die Fäden weitestgehend in der Hand zu halten, da es vorerst keinen Nachfolger geben sollte. Ich fühlte mich damals dennoch wohl und endlich mal wieder seit langem in einer Firma angekommen. Parallel dazu steckten wir mitten in den Vorbereitungen für Emma’s Einschulung, die Anfang September stattfinden sollte.

SEPTEMBER

Emma wurde eingeschult. Das zweite, nein das dritte große Highlight in diesem Jahr! Am Tag vorher sagte sie mir noch rotzfrech: Mama, heul bloß nicht soviel, sonst sitzen die anderen Gäste alle im Nassen! Die Feierstimmung wurde dennoch getrübt. Wir hatten uns so viel Mühe mit den Vorbereitungen gegeben und dann sagte kurz vorher plötzlich einer nach dem anderen ab. Zu Emma’s Leidwesen auch noch die Gäste, auf die sie sich lange Zeit besonders gefreut hatte. Trotzdem hatten wir am Ende eine tolle Einschulung und ein glückliches Schulkind!

Im September erfüllte ich mir auch endlich – nach einem Jahr Abstinenz – meinen Wunsch und bin wieder Fallschirm gesprungen. Eine Woche vor meinem 33. Geburtstag, allein, Samstagmorgen und bei eisig kaltem Sonnenschein.

OKTOBER

Anfang Oktober war ich zum ersten Mal seit langem wieder als Bloggerin unterwegs und flog nach Köln. Ich war von Ergobag (die mit den coolen Schulrucksäcken) eingeladen worden, mit einigen anderen Bloggern exklusiv die neue Kollektion vor allen anderen bestaunen zu dürfen! Das war ein toller Tag im Kreise lieber Kollegen und eines noch tolleren Teams. Und die neue Kollektion ist wirklich der Knaller. Ende Oktober warteten Emma’s erste Schulferien auf uns, in denen wir für ein paar kurze Tage an die Ostsee fuhren. Ich war ziemlich unter Strom, denn während ich 2-3 Tage frei hatte, zogen wir mit der Firma bzw. unserer Abteilung an einen neuen Standort. Ich hatte den Umzug im Vorfeld organisiert und alles soweit vorbereitet, stand aber dennoch aus der Ferne täglich mit meinen Kollegen in Kontakt und klärte letzte offene Fragen.

NOVEMBER

Der November ging angespannt weiter. Beruflich war ich sehr enttäuscht und ich fing an, die Situation und Perspektiven für mich zu hinterfragen. In meinem Blog zog langsam wieder Leben ein und es tat gut, wieder mit dem Schreiben beginnen zu können.
Der November hatte glücklicherweise auch eine Sonnenseite. Zum Geburtstag meiner Mama hatte ich mit Hannah mal wieder einen Kontrolltermin beim Kardiologen. Der Arzt war sehr zufrieden. Hannah’s Werte waren alle super. Und mehr noch: Ich fragte ihn, wie denn nun die nächsten Schritte bei ihr seien. Sie hatte ja mit 10 Monaten die Glenn-OP und dabei wurde auch ihre damals verschlossene Herzklappe rekonstruiert. Damals hieß es, dass sie als Kind, idealerweise so spät wie möglich, eine künstliche Herzklappe bekäme. Nochmal ein großer Eingriff, bei dem der Brustkorb geöffnet werden müsste. Der Herz-Ultraschall im November zeigte allerdings ein funktionierendes Herz. Gut, die rechte Kammer wird nie wieder so groß werden, wie die linke Herzkammer. Immerhin fließt ja dort kein Blut durch, weil es durch die OP damals umgeleitet wird. Aber sie hat in der Herzscheidewand zwischen beiden Kammern ein Loch. Eigentlich ein weiterer „Herzfehler“ – in ihrem Fall wurde es damals aber absichtlich nicht verschlossen, weil somit immer noch Blut in die rechte, eigentlich gar nicht genutzte Kammer fließen kann und sie so zumindest ein wenig benutzt und „trainiert“ wird. Eine weitere Klappen-Insuffizienz, die sie damals als Baby hatte, hat sich offenbar in Luft aufgelöst. Die Klappe arbeitet nun und lässt das zirkulierende Blut so fließen, wie es soll. Lange Rede, kurzer Sinn: Stand heute benötigt Hannah wohl keine künstliche Herzklappe, weil ihr Herz das alles von allein packt! Das bedeutet: Keine große OP mehr! Der Kardiologe würde am liebsten noch einen Schritt weitergehen und Hannah’s umkonstruiertes Herz wieder in einer OP „zurück bauen“. Das hieße, dass sie ein normal funktionierendes Herz ohne gesundheitliche Einschränkungen hätte. Das Risiko, dass dabei allerdings etwas schief geht, möchten wir nicht eingehen. Denn während dieser OP – sollte es mit dem Rückbau nicht funktionieren – gäbe es kein Zurück mehr. Also freuen wir uns über dieses wilde kleine Mädchen, das bisher so viel Glück hatte und bis heute mit ihrer Energie und ihrem Dickkopf ihrem Schicksal den Kampf ansagt!

DEZEMBER

Zum ersten Mal seit 2 Jahren hatte ich wieder etwas Lust auf Weihnachten. Ich wollte so früh wie möglich einen Weihnachtsbaum, kaufte neue Lichterketten und spielte zu Hause sogar Weihnachtsmusik. Aber all das half trotzdem nicht, richtige Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Der Dezember war turbulent und emotional wohl der anstrengendste Monat des gesamten Jahres. Die Kinder wechselten sich fast wöchentlich mit Kranksein ab und waren gefühlt mehr zu Hause, als in Kita und Schule. Ich selbst traf nach viel zu vielen schlaflosen Nächten eine wichtige Entscheidung und kündigte meinen Job. Es waren am Ende fast 1,5 tolle, aber auch aufreibende Jahre und die Entscheidung fiel mir nicht leicht. Ich gehe mit einem weinenden, aber auch einem lachenden Auge, denn ich freue mich auf alles, was nun vor mir liegt!

Weihnachten war dieses Jahr auch anders als sonst. Heiligabend feierten wir wie jedes Jahr bei meiner Tante zu Hause mit dem Großteil unserer Familie. Also wir 4, meine Mama, meine Schwiegermutter, die Familie meiner Tante und meine Großeltern. Der Weihnachtsmann kam und beschenkte alle Kinder. Eigentlich essen wir im Anschluss immer alle gemeinsam. Dieses Jahr wollte mein Opa allerdings schon vor dem Abendessen nach Hause. Er hat seinem einem Jahr Demenz und kein Tag, keine Situation ist mehr berechenbar. Er wollte eben gehen und verstand nicht, dass er noch bis zum Essen warten sollte. Also gingen sie und nahmen einen Teil der festlichen Stimmung mit. Mich machte das unheimlich traurig. Am ersten Weihnachtstag hatten wir meine komplette Familie dann zu uns eingeladen. Der Abend endete ähnlich zerrissen wir am Tag zuvor – mein Opa wollte unbedingt nach Hause und kein Argument konnte ihn überzeugen, wenigstens noch bis zum Abendessen zu bleiben. Am zweiten Weihnachtstag starb ganz plötzlich die Familienkatze meiner Tante und trübte die ohnehin schon angeschlagene Stimmung bei allen. Den Nachmittag verbrachten wir im Kreise der Familie meines Mannes. Es war ein bedrückender und unglaublich trauriger Tag, weil wir gemeinsam mit den Mädchen ein letztes Mal von seiner Tante Abschied nahmen, die jedem von uns noch einen guten Wunsch mit auf den Weg gab.

Am 30.12 bekam Emma plötzlich sehr hohes Fieber und war von einem Moment auf den anderen ganz matt, was für sie eher untypisch ist. Also fuhr ich mit ihr in die Kindernotaufnahme. Nach 3 Stunden Warten konnte nichts gefunden werden. Am Silvestermorgen schrieb mir dann meine Mutter, dass sie abends nicht bei der Feier bei meiner Tante dabei sein könne, da auch sie krank war. Wir organisierten kurzer Hand alles um und ließen die Feier bei uns stattfinden. Zum einen, damit Emma sich im Notfall hinlegen konnte, zum anderen weil wir meinem Opa nicht sagen konnten, dass die Familienkatze, die sein bester Freund war, gestorben war. Also fuhr ich einkaufen und organisierte spontan ein Silvester-Essen für 12 Personen. Am Ende war es doch ein schöner Abend, der den Wahnsinn der letzten Wochen, vielleicht sogar des ganzen Jahres, zu einem friedlichen Abschluss brachte.

Ja, 2016 hat auf den letzten Metern nochmal alles gegeben. Es war ein anstrengendes und in vielen Momenten auch trauriges Jahr. Aber es hatte auch sehr viele wunderschöne Momente, für die ich rückblickend umso dankbarer bin.

Und nun schaue ich nach vorn und auf all das, was 2017 für mich persönlich, beruflich und für uns als Familie bereit hält! In 1,5 Wochen geht es erstmal für ein paar Tage für meine Mama und mich nach New York!

Ich wünsche euch allen ein tolles Jahr mit vielen sonnigen Momenten! Und denkt immer daran: ALLES WIRD GUT!

 

Den ersten Jahresrückblick las ich übrigens bei meiner Blogger-Kollegin Jana auf dem Hebammenblog. Sie lud zu einer schönen Blogparade ein. Hier könnt ihr sowohl ihren als auch viele andere Jahresrückblicke lesen!

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