Hurra ich bin ein Schulkind…

Die letzten Wochen waren aufregend, denn wir haben nun endlich ein Schulkind! 6 Wochen Schule und 2 Wochen Ferien liegen hinter uns. 6 Wochen, in denen wir uns alle an neue Weckzeiten, Pausenbrote schmieren, Hausaufgaben und eine komplett neue Tagesroutine gewöhnen konnten. In den Herbstferien hatte ich zum ersten Mal Zeit, die letzten Wochen Revue passieren zu lassen.

Wie alles begann…

Ok, das klingt zugegeben etwas pathetisch. Nein, ich fange natürlich nicht bei Emma’s Geburt an. Aber vor gut einem Jahr bekamen wir in der Kita die Unterlagen zur Schulanmeldung überreicht. Damals hielt ich diese Broschüren wie ein Buch mit Sieben Siegeln in meinen Händen. Es erschien mir doch noch etwas gewöhnungsbedürftig, dass meine 5-Jährige Tochter eingeschult werden sollte. Es folgten Termine zur Schulanmeldung, zur schulärztlichen Untersuchung und was es sonst nicht noch alles zu erledigen galt. Ehrlich gesagt, schien mir das ganze Thema Schule noch in so weiter Ferne, dass ich mir lange Zeit gar keine Gedanken um organisatorische Dinge wie Schulranzen, Einschulungsfeier etc. machte.

Die Wahl des richtigen Schulranzens

Im Frühjahr schnappte ich mir Emma und fuhr mit ihr in etliche Geschäfte, um endlich mal Schulranzen zu testen. An den Reaktionen der anderen Mütter merkte ich, dass ich offenbar sehr spät damit dran war. Dabei war die Einschulung noch Monate hin. Ich ließ Emma in den Geschäften einfach drauf los laufen und bereute meine Entscheidung sogleich. Es war der Klassiker: Ich hatte mich im Vorfeld darüber informiert, welche Ranzen am besten für Kinderrücken sind, wo Vor- und Nachteile liegen und mein Kind steuerte natürlich auf die Modelle zu, die ich bereits von meiner Liste gestrichen hatte. Logisch: Anna und Elsa sind natürlich überzeugender als ergonomisch geformte Rückenpolster federleichter Schulranzen. 1:0 für mein Kind. Ich holte an diesem Nachmittag immerhin noch zu einem fairen 1:1 auf und überzeugte sie, dass wir die Entscheidung vertagen.

Ich hatte nämlich bereits meinen Favoriten gefunden. Nun galt es nur noch, Emma davon zu überzeugen. Ich ließ das Thema einige Wochen ruhen und zeigte ihr im Mai Bilder vom ergobag Cubo. Ich bestimmte das Modell, sie durfte sich dafür ihr  Lieblings-Design auswählen. Spätestens mit dem Argument, dass sie sich jederzeit ihre Wunschklettis an den Ranzen machen könne, hatte ich sie überzeugt. Ihre Wahl fiel auf das ergobag Cubo Schulranzen Set CinBärella, bestehend aus Schulranzen, Federtasche, Schlampermäppchen, Turnbeutel und Klettis. Nachdem das Paket zu Hause ankam und Emma zum ersten Mal IHREN Schulranzen auspacken und tragen durfte, war sie selig und zeigte jedem Besucher, gefragt oder ungefragt ihren ganzen Stolz.

Die Einschulungsfeier

Und dann war es plötzlich September und die Einschulungsfeier stand vor der Tür. In Berlin findet die Einschulung der Erstklässler immer samstags statt, also verbanden wir das ganze mit einer großen Familienfeier. Emma war am Abend vor der Einschulung furchtbar aufgeregt und ich schwankte irgendwo zwischen Aufregung, Wehmut und Organisations-Wahnsinn, denn in den Tagen vor der Feier sagten einige Gäste noch kurzfristig ab, was dazu führte, dass Emma ziemlich enttäuscht war und ich für viel zu viele Gäste geplant hatte.

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Und dann war er endlich da: Der Einschulungstag. Gemeinsam mit meiner Mama liefen wir zu dritt die letzten Meter in Emma’s neue Schule. Dieselbe Schule, in die bereits meine Mama ging, in der sie später jahrelang als Lehrerin arbeitete, die ich auch von der 4.-6. Klasse besuchte und in die nun Emma eingeschult wurde. Ich war voller Erinnerungen an meine eigene Schulzeit, sogar an meine eigene Einschulung. Und dann lief ich direkt vor der Schule meinem ersten Schulleiter in die Arme, der mich 1990 eingeschult hatte und der nun seine Enkelin einschulte – in die gleiche Klasse, in die Emma auch geht.

Es folgten das Einschulungsprogramm, eeeeendlich die Übergabe der Zuckertüten und anschließend obligatorische Familienfotos, die das Schulkind auf eine harte Geduldsprobe stellte, weil es doch langsam mal die feinen Klamotten ausziehen und die vielen Zuckertüten auspacken wollte.

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Noch schnell ein Familienbild mit einem langsam genervten Schulkind… 😉

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Fast geschafft!

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Und dann endlich! Ab nach Hause, Badesachen an und Geschenke auspacken! Am Tag der Einschulung war es noch mal ziemlich warm, also luden wir all die Gäste, die bereits mit in der Schule waren zu uns nach Hause ein, brunchten und ließen uns nacheinander in den Pool fallen. In dem Moment war ich froh, dass ich Emma am Morgen keine aufwändige Frisur gemacht hatte, denn ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie sie mit ihren Cousins im Wasser lag…

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Zum Kaffee setzten wir die offizielle Feier fort. Unsere Bäcker-Freunde schenkten Emma ein riesiges Erdbeerkuchen-Herz, von dem – wie bei unserer Hochzeit vor 7 Jahren – kein Stück übrig blieb. Mit dem kleinen Unterschied, dass wir diesmal etwas abbekommen haben!

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Es folgte ein Abend-Buffet mit unvergesslichem Foto…

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…und dann endlich die von Emma gewünschte Party.

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Geschafft, aber glücklich, ging der Abend ziemlich spät zu Ende

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Die ersten Schulwochen

Am Montag drauf ging der Ernst des Lebens dann wirklich los. Die größte Herausforderung lag darin, Emma rechtzeitig wach zu kriegen und sie davon zu überzeugen, noch vor der Schule zu frühstücken. In der Kita machte sie das ja immer um 8 Uhr, ihr Unterricht beginnt jedoch schon 7:50 Uhr, was in den ersten Tagen zu der ein oder anderen Diskussion führte.

Die erste Schulwoche war im Nu vorbei und das Kind hatte irgendwie im Vorbeigehen das Prinzip Lesen verstanden. Sie buchstabierte uns sämtliche Wörter und las aus Reisekatalogen Reiseziele vor – sehr zur Erheiterung des Papas, der sie T-HAILAND lesen ließ und sich gar nicht mehr einkriegte… So schön das auch ist, dass sie nun alles versucht zu lesen: Buchstabierend können wir uns vor ihr nun nicht mehr unterhalten, wenn sie etwas nicht wissen soll…

In der letzten Schulwoche vor den Ferien packte sie dann der Mut und sie überraschte mich morgens im Auto mit den Worten “Mama, heute gehe ich vom Parkplatz ganz allein in die Schule!” Gesagt, getan. Und so standen Hannah und ich ziemlich fassungslos da und sahen diesem kleinen Mädchen hinterher, das doch vor gar nicht allzu langer Zeit noch in den Kindergarten ging!

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Und wie gefällt uns nun der ergobag Cubo?

Meine Mutter und meine Tante haben Emma vor der Einschulung etwas verunsichert, weil sie – beide Lehrerinnen – fanden, dass der Cubo viel zu klein sei. Zugegebenermaßen ist der Innenraum tatsächlich ziemlich schnell voll. Sogar, wenn Emma die meisten ihrer Bücher und Hefte in der Schule lassen darf. Dadurch, dass die Brotdose und Trinkflasche ebenfalls im Innenraum (zwar in einem gesonderten Fach, das jedoch nach innen ragt) Platz finden, ist der vordere Innenbereich des Cubo auf halber Höhe bereits durch die Verpflegung gefüllt.

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Dennoch ist im mittleren Einschub ausreichend Platz für Hefter und Schreibhefte, im hinteren Bereich – rückennah – Platz für Bücher. Ich würde den Cubo für Erstklässler aufgrund seiner Stabilität immer wieder wählen. Er kippt nicht, fällt nicht um und die Hefte und Hefter sind stabil geschützt. Für die ersten 2 Schuljahre reicht er platztechnisch allemal, danach ist wahrscheinlich der ergobag Pack ein wenig cooler…

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